Der britische ChoreografDouglas Lee (geboren 1977 in London) feierte zunächst als Solotänzer des Stuttgarter Balletts Erfolge, bevor er mit eigenen Kreationen hervortrat und Arbeiten am Stuttgarter Ballett, dem Norwegischen Nationalballett, dem New York City Ballet, dem Netherlands Dance Theatre und mehreren anderen europäischen Ballettkompanien zeigte. In der Saison 25.26 arbeitet er zum ersten Mal mit dem Ballettensemble in Cottbus.
Seine Ballettausbildung begann Douglas Lee an den Arts Educational Schools in London und erhielt dann ein Stipendium für die Royal Ballet School, wo er 1996 seinen Abschluss machte und den Alicia Markova Award gewann. Douglas Lee kam dann zum Stuttgarter Ballett und wurde da 2002 Solotänzer. Er war in zahlreichen Rollen zu erleben und arbeitete mit Choreografen wie John Cranko, Jiri Kylian, John Neumeier, Hans Van Manen, Glen Tetley, George Balanchine und William Forsythe. Sein choreografisches Debüt gab Douglas Lee 1999 im Rahmen der „Jungen Choreografen“ der Stuttgarter Noverre-Gesellschaft. Daraufhin erhielt er den Auftrag, ein neues Werk für das Stuttgarter Ballett zu kreieren. Außerdem nahm er zweimal am New York Choreographic Institute teil, um mit Tänzern des New York City Ballet zu arbeiten.
Nach seinen choreografischen Erfolgen in Stuttgart ist er als freischaffender Choreograf international tätig. Lee choreografierte für das Norwegische Nationalballett, das Königliche Ballett von Flandern und das New York City Ballet. Außerdem schuf er auch Stücke für das Tulsa Ballet, das Ballett Augsburg, das Ballett Mainz, das Ballet de l'Opéra national du Rhin, das Yacobson Ballet, das Kroatische Nationaltheater Rijeka, das Atlanta Ballet und das Griechische Nationalballett.
2016 wurde Lee für seine Arbeit am Permer Opern- und Balletttheater mit dem Golden Mask Award als bester Choreograf ausgezeichnet. Außerdem arbeitete er für das Netherlands Dance Theatre 2, Les Grands Ballets Canadiens de Montreal und drei neue Werke für das Ballett Zürich. Zu den jüngsten Kreationen gehören ein neuer „Petrushka“ mit der Musik von Igor Strawinsky für das Ballett Nürnberg, „Naiad“ für das Stuttgarter Ballett, „Puppet“ für das Tschechische Nationalballett, seine dritte Kreation für das Ballett Dortmund „Maquette“ und das von der Kritik hochgelobte „Playdead“ für das Ballett Theater Nordhausen.
Stand: Januar 2026
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Choreografie, Lichtdesign